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Route zerteilen - Wann?

Heute bin ich mal an Euren Erfahrungswerten interessiert.

Mir wurde gesagt, dass es besser sei, bei längeren Routen ( > 300 km) die Strecke zu teilen. Pro-Hauptargument sei, falls eine Baustelle auftauchen würde, dass das Navi (TomTom) Ewigkeiten benötigen würde, um eine neue Strecke zu finden unter Berücksichtigung der Gesamt-KM Anzahl und Anzahl WP.

Für mich macht diese Argumentation keinen Sinn, denn warum soll das Navi die komplette Route neu berechnen, wenn sich tatsächlich nur die Strecke innerhalb zweier WP sich faktisch “minimal” verändern würde?!

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht und wann sollte tatsächlich eine Route zerteilt werden?

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Ich würde mindestens pro Tag teilen. Also 1 Tour / Tag. Falls z.B. eine Mittagspause sicher an einem gewissen Ort stattfindet, dann würde ich hier auch nochmal teilen (schadet nicht und vermeidet potentielle Probleme). Beliebig zerteilen würde ich nicht, sonst hört die Route ja auf einmal zwischendrin auf und man muss anhalten und eine neue Route laden.

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… mmh… die Antwort hilft nicht wirklich weiter. Die Frage ist ja nach wie vor, warum Teilen?
Was gab es für einen Grund, diese Option in kurviger aufzunehmen?

… und “nagel” mich bitte jetzt nicht auf meinen abgebildeten WP fest. Ich würde nie eine Route nach 140 km teilen. hatte ja extra oben angegeben, dass bei längeren Routen > 300 km geteilt werden soll…
mir ging es nur darum, damit eindeutig klar ist, dass ich die zerteilte Route meine und nicht Routen mit Dritten teilen möchte… :wink:

Weil man zB. auch “meinen” Weg gehen kann:
Dh. ich plane den gesamten Sommerurlaub auf einer Route, sind aktuell in rund 16 Fahrtagen 6000km mit aktuell 165 Shaping- bzw. Wegpunkten. Hat den Vorteil, dass man beim Planen sehr gut den Gesamtüberblick behält und beim Einfügen von Zwischenstopps, Hotels, Sehenswürdigkeiten etc. auch immer mal wieder Punkte verschieben kann, bis es halt rund wird.

Wenn ich dann halbwegs fertig bin schneide ich mir jeweils die Tageroute raus, damit das ganze nicht unübersichtlich wird. Die Gesamtroute habe ich immer als Sicherung dabei, dann kann ich nochmal neu laden, falls ich mal einen Tag zerschiesse oder wenn ich eben die Übernachtung von unterwegs flexibel buche.
TomTom habe ich als Backup dabei, würde hier aber auch immer “nur” die Tagesroute überspielen und nutzen, sonst ist mir das viel zu aufwendig und unübersichtlich.
VG
juschka

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Das Laden einer mehrtägigen Route dauert, zumindest bei meinem Garmin, ewig . Weiterhin wird die Route auch gerne mal geändert, ist bei einer Tagestour deutlich einfacher. Solange das kurvigerapp genutzt wird ist das Problem deutlich kleiner.

Danke @juschka10001 und @hampic_hamburg für Eure Feedbacks.

Wenn ich euch richtig verstanden habe, plant ihr eine mehrtägige Tour über eine Routenstrecke, die bei Bedarf zerteilt wird. Das habe ich verstanden… allerdings ist das für mich auch irgendwie sinnfrei.

Zur Erklärung:
Ich bin im letzten Jahr 13.000 km gefahren, darunter waren 1 Schwarzwald, 1x Odenwald und 2 Wochen Sardinien (von Bielefeld mit Mopped los) und diverse Tagestouren vor der Haustür. In dieser ganzen Zeit habe ich von meinen “Mitstreitern” nie gehört, dass einer eine komplette Tour hat, bspw. Sardinien-Anfahrt, die er hätte in sich zerteilen müssen. Einer hat die Tour gemacht und die entsprechende Tagestouren geteilt. So habe ich das Navigieren kennengelernt.

Im Umkehrschluss bedeuten Eure Aussagen für mich nun, wenn ich eine langes Motorrad-WE mit entsprechenden Tagestouren plane, macht ein Zerteilen einer Tagestour überhaupt keinen Sinn. Stopps bzw. Pausen sind über WP eingeplant, die mein Rider 550 hervorragend ansagt. Auch was das Laden meiner Touren angeht, macht das TT keine negativen Mucken.

Korrigiert mich bitte, wenn ich jetzt gedanklich irgendwo falsch abgebogen bin… aber ich kann der Option “Zerteilen einer “Tagestour”” immer noch nicht wirklich was abgewinnen. Und mein vorangegangenes Beispiel aus dem ersten Post “wegen Baustelle wird die ganze Route neu berechnet, obwohl es nur 2 WP betrifft”, bekommt dann doch ein etwas anderen Beigeschmack.

Fazit:
Tagestouren werden nicht zerteilt - solange ich keine persönlichen negativen Erfahrungen gemacht habe. Es sei denn, es gibt hier im Forum noch jemanden, der etwas anderes berichten könnte… :thinking: :wink: :star_struck:

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Hi Viola,
genauso machen wir das, Tagestour am Stück, große Urlaubstour wird zerteilt.

Vielleicht hätte man noch ergänzen sollen, dass unsere Urlaubstouren normalerweise fast durchgehend step-over-Übernachtungen sind, also kein festes Quartier.
Wenn wir nur mal ein WE unterwegs sind oder in den Dolomiten ein festes Hotel haben, plane ich jeweils kurzfristig eine Tagestour und die fahren wir dann, egal ob über App oder TomTom. Dann wird natürlich nichts gesplittet.
Aber für den “grossen” Urlaub, wo einfach erstmal ein Überblick her muss, wo es hingehen soll, hilft es mir persönlich ungemein, denn sonst bekomme ich die Rundtour nicht final hin, muss ja nach einer bestimmten Anzahl Tage wieder zu Hause ankommen, sonst verkalkuliere ich mich.

Jeder Punkt hat etwas mit sehenswertes, Berg, Hotel oder sonstwas zu tun.

VG
juschka

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… das ist ein interessanter Ansatz - quasi frei “Schnauze” zu fahren. Würdest du mir die Datei einmal zu kommen lassen?

@Viola

Mal ganz einfach gesagt ist es völlig egal wie du es machst.

Die Erfahrungen zeigen aber, dass es immer wieder Probleme mit den unterschiedlichen Geräten gibt, Ladezeiten sehr lang sind und wenn man auch noch automatische Neuberechnung an hat, kann es zu Problemen führen.

Der Wunsch Routen zu teilen ist für viele daraus entstanden, mehr Sicherheit zu bekommen.

Ich weiß nicht wie oft ich in den ca. letzten 25 Jahren Probleme hatte und Routen defekt waren, einfach nicht mehr während der Navigation weiterliefen, ein Laden nicht mehr möglich, der Speicher in den Geräten voll war usw. usw.

Ich teile grundsätzlich, damit bei einem Problem nur ein Tag davon betroffen ist. Wenn man sehr viel Zeit in die Planung gesteckt hat möchte man auch seine Planung nutzen.

Hinzu kommt, je nachdem wie flexibel ein Mensch ist hält man sich sowieso nicht an die Strecke die Man/Frau sich im Winter ausgedacht hat. Für mich persönlich hat das Wetterradar erheblichen Einfluss, da wird dann in Frankreich statt weiter Richtung Süden, stattdessen Richtung Westen oder Osten gefahren. Ist da überall toll.
Wichtiger für mich ist eine gute POI Sammlung. An der die Route lang geführt wird.
Ich sammle aus Tourberichten - Zeitschriften - Youtube Videos Orte und Strecken die mich interessieren, und markiere diese POI in Googlemaps. Bei Bedarf exportiere ich diese dann Richtung Kurviger und plane dann meine Route für die kommenden 1 - 2 Tage.
Mein Vorgehen habe ich mal hier beschrieben.

Und hier die Diskussion warum Kurviger bei den POI ein wenig limitiert ist:

Meine Google POI Sammlung lässt sich auch einfach in mein Garmin kopieren, bzw. in das Kurviger App. Dort lassen sich die POI unbegrenzt anzeigen.
Persönlich nutze ich unterwegs ein Tablett mit der Kurviger APP für die Feinplanung, da sind dann auch immer meine ca. 1000 POI sichtbar.
Dann wird die Route sowohl auf ein Handy als auch auf mein Garmin kopiert, und Los geht’s :blush:

@hampic_hamburg
Danke für den Einblick - sehr aufschlußreich.
Werde mich damit auch mal beschäftigen :wink:

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@Viola
Schau doch auch mal in den Blog und die Reisetips da findest du einiges an Inspiration.
Ist alles verlinkt.
Ebenso gibt es einiges auf Youtube.

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